Neuigkeiten

Eine Tradition im sächsische Skilanglauf – 47. Kammlauf Klingenthal (mh, 12. März 2019)

Am 25. März 1973 erfolgte erstmals der Start zum Kammlauf in Klingenthal. Nur 3 mal viel er in den Jahren wegen Schneemangel aus. Also galt es auch für die traditionsbewussten Pirnaer Skiläufer und Läuferinnen vom Skiteam Pirna am letzten Wochenende die Ski gut wachsen und sich der Herausforderung zu Stellen. Schon seit vielen Jahren nutzen wir diesen wunderschönen Wettbewerb auch für unsere Nachwuchsläufer. Sie haben in den Winterferien im Trainingslager viel gelernt und trainiert und sind gut motiviert mit dem Trainerteam, welches sich traditionell auch dem Starter stellt, zum Kammlauf nach Klingenthal gereist. Bei über 500 Teilnehmer an beiden Tagen war das Skiteam Pirna mit seinen 30 Startern auch nicht zu übersehen.

Als erstes standen die Nachwuchsrennen an. Hier stellten sich 16 Sportler und Sportlerinnen unseres Skiteams dem Starter über 6 km. 4 Podestplätze waren eine tolle Ausbeute. Felix Kadner mit Platz 1, Hannah Schippers, Arne Kühne und Fin Schippers mit Platz 2 in Ihren Altersklassen konnten sich bei der Siegerehrung nicht nur von Ihren Sportkameraden feiern lassen. Olofson Gorogranz verfehlte mit Platz 4 nur ganz knapp das Podest. Karoline Kühne, Emilia Pissarek, Christopher Hanisch, Moritz Schoss mit Platz 5 und Felix Siegel und Johann Götz, Platz 6 rundeten eine super Mannschaftsleistung des Pirnaer Skiteams ab. Über 10 km galt es schon die Kraft ordentlich einzuteilen. Bruno Siegel mit Platz 4 konnte dies von uns an diesem Tag besonders gut. Franziska Matatko mit Platz 7 rundete hier das Pirnaer Ergebnis ganz gut ab.

Nun standen noch die Hauptläufe der Erwachsenen über 26 km im Skating an. In den letzten Jahren haben unsere Sportler den etablierten aus den Mittelgebirgen schon einiges abverlangt. Das sollte es auch dieses Jahr wieder geben. Uwe Münzberg gelang das Kunststück seine Altersklasse gegen die bekannt starke Konkurrenz aus den Mittelgebirgen zu gewinnen. Katrin Müller mit Platz 2 an diesem Tag sicherte das 2. Pirnaer Podest, was Anna Müller mit Platz 4 nur ganz knapp verfehlte.

Nun galt es aber die Siegesfeier nicht zu doll auszudehnen, denn die Ski für den Hauptlauf am Sonntag in der klassischen Technik mussten noch akribisch vorbereitet werden. Es galt die Langlaufski für 25 und 50 km ordentlich zu präparieren. Bei guten äußeren Bedingungen (A.d.R. am Start nasser Neuschnee, der im Rennverlauf in starken Regen überging, wirklich wiederlich), der angesagte Sturm auf den Erzgebirgskamm war noch nicht zu spüren als die Läufer sich dem Starter stellten. Dem Ziel näherten sich traditionell als erstes die Läufer über 25 km. Rico Werner mit seinem Platz 5 setzte das erste Pirnaer Ausrufezeichen. Als sich die ersten Sportler des 50 km Rennen langsam dem Ziel näherten, kamen auch bei den Pirnaer Betreuern die Infos im Zielraum an, das unsere Sportler gar nicht so schlecht in der Spur sind. Als erstes tauchte Uwe Münzberg im Ziel auf der in seiner Altersklasse noch seinem Vortagserfolg noch einemal einen hervorragenden 5. Platz belegte. Er war noch gar nicht richtig im Ziel, als sich der Stadionsprecher langsam Stimmlich wieder in Form brachte. Die Gesamtührende der Frauen näherte sich dem Ziel. Sensationell, es ist Katrin Müller vom Skiteam Pirna. Einfach Klasse ...

Sieg beim Deutschen Schülercup im Biathlon für Pirna (mh, 10. März 2019)

Erst einmal Gratulation an Johanna Lehnung vom SV Grün Weiss Pirna e.V. zum Deutschen Meistertitel im Biathlon bei den 14 jährigen Mädels.

Eine spannende und hochklassische Saison geht bei unserem Biathlonnachwuchs zu Ende. Wir haben es nach den letzen Rennen im Deutschen Schülercup in Oberhof schon gehofft, dass sich Johanna diesen Erfolg beim Finale in Ruhpolding an diesem Wochenende nicht mehr nehmen lässt. So kam es dann auch, gleich beim Sprint zeigt Johanna wer bei den 14 jährigen Mädels diese Saison den Ton angibt. Souverän erlief Sie sich an diesem Tag Platz 3 und sicherte sich so vorfristig den Deutschen Meistertitel. Die beeindruckende Bilanz von Johanna in dieser Saison ist: 4 Siege, einmal Silber und 2 Bronze bei den Rennen zum Deutschen Schülercup! Das Tolle dabei ist, das Ihre Trainingskameradin vom Bithlonstützpunkt in Altenberg, die für Schellerhau startende Alma Siegsmund mit dem Sieg beim abschließenden Massenstartrennen in der Gesamtwertung einen Doppelsieg für den Biathlonstützpunkt in Altenberg absicherte.

Die 2. Pirnaer Starterin Linda Hellmuth wurde in dieser Altersklasse am Ende 25. Bei den 15 jährigen Mädels erlief sich unsere Helene Baumgart mit Platz 11 im Massenstart in der Gesamtwertung einen sehr guten 10. Platz. Der Höhepunkt an diesem Wochenende sollte aber das abschließende Staffelrennen sein.

Das Staffeln Ihre eigene Gesetze haben, weiß sicherlich jeder, was aber am Sonntag in Ruhpolding abging war echt spannend. Der Sächsische Skiverband hatt für die Aufstellung der Staffeln die Platzierungen im abschließenden Massenstart als Grundlage genommen. Da Johanna, in diesem Rennen sich einfach zu viele Schießfehler leistete startet sie in der 2. sächsischen Staffel. Na ja... Dem Starter stellten sich 19 Staffeln. Helene Baumgart mit Staffel Sachsen 4 und Linda Hellmuth mit Staffel Sachsen 6 waren auch an diesem spannenden und überaus packenden Staffelrennen mit dabei.

Da dies der Saisonabschluss war, säumten natürlich viele Eltern an der Strecke und im Stadion die Wettkampfstrecken. Es war eine Wahnsinns Stimmung. Der Wahnsinn lies am Ende das bayrische Biathlonmekka in die „Weiss Grüne“ Farbenwelt eintauchen. Die Staffel Sachsen 2 mit der frischgebackenen deutschen Meisterin Johanna Lehnung sicherte sich vor Ihren Mannschaftskameraden von Sachsen 1 den Sieg. Nicht dass dies schon alles war, denn mit Platz 6 durch die 4. sächsische Staffel war die Freude bei den Trainern, Betreuern und Eltern am „kochen“.

Ergebnisse Finale

Endlich 100 (Frank Müller, Lektorat Katrin, Februar 2019)

Es gibt doch tatsächlich Menschen, die 100 Jahre alt oder älter werden, manche feiern auch 2 x 50 was auch sehr schön ist.

Wir wollen diese Marke nicht knacken, aber einmal 100 km am Stück klassisch Ski zu laufen und das nicht in einem Alpental, sondern im Mittelgebirge mit 2400 Höhenmetern, war unser Ziel. Die "Restlaufzeit" wird immer kürzer und man sollte solche Sachen nicht zu weit nach hinten schieben, nicht nur wegen der Klimaerwärmung….

Keine Angst, ich halte mich kurz. Den ersten Anlauf zum Rucksacklauf quer durch den Schwarzwald hatten wir ja 2017 gestartet, der dann aber aus Schneemangel auf 55 km verkürzt wurde, was für uns ein großes Glück war, denn wir hätten es nicht geschafft. Nun ist so ein Lauf beileibe keine Heldentat, es ging uns darum, zu erfahren, ob und wie wir das schaffen und mal die Comfortzone zu verlassen. Natürlich kann man sich auch über 10 km vollkommen verausgaben, aber eben mit Schnappatmung. In Vorbereitung unternahmen wir einige lange Läufe im moderaten ja fast schon bequemen Modus, lange Radtouren z.B. Stoneman oder Skiroller Müglitztal. Ein letzter Lauftest von Altenberg zur Fleytalsperre und zurück über 80 km zeigte uns, dass bei vielen Höhenmetern und kupierten Gelände die Durchschnittsgeschwindigkeiten der Volksläufe nicht einmal ansatzweise zu Rate gezogen werden können. Mehr als ein 10er Schnitt war beim stumpfen Kaltschnee nicht zu schaffen. Das wäre zu wenig, um das Zeitlimit von 5h30min in Hinterzarten beim km 60 zu halten.

Doch die Versuchung lockte, auch der Schwarzwald hatte dieses Jahr genügend Schnee, so dass die lange Variante sehr wahrscheinlich war. Und so meldeten wir uns an. Nunmehr waren Regen und Orkanböen gemeldet, während für den Koasalauf, wo sich Uwe und Matthias angemeldet hatten, Kaiserwetter angesagt war.

Schreck in der Morgenstunde. Der vermeintlich gestellte Wecker klingelte nicht! Zufällig wurden wir kurz vor halb sieben wach. Weiter im Westen und bei bewölktem Himmel war es um diese Zeit noch kein bisschen hell. Sieben Uhr war Start … vorher mussten wir noch die Startnummern holen, das Gepäck abgeben und zum Rucksack wiegen und eigentlich Frühstücken. Nun aber fix. Katrin kochte schnell noch Haferbrei und Tee für unterwegs, ich schmierte uns ein Brötchen. Frühstück sieht anders aus. Hastiges Klamotten packen, Parkplatzsuche, im Laufschritt zur Sporthalle, Säcke packen für Gepäcktransport, Startnummern abholen, Toilette … fiel aus. Endlich am Start war der Garten leer. Die blinkenden Lichter in der Ferne waren keine Sterne, sondern die Stirnlampen der Teilnehmer am ersten brutalen Steilhang 600 m nach dem Start. Zumindest hatten wir einen entspannten Laufbeginn und genügend Platz. Nach einer halben Stunde wurde es auch in dem sehr westlichen Landesteil langsam hell und wir konnten die Stirnlampen ausknipsen. Der Kurs war ein ständiges auf und ab. Grätenschritt war oft das Mittel der Wahl. Wald wechselte mit großen Wiesen, darauf einsame Schwarzwaldhöfe. Ab und an war Skier abschnallen angesagt – Straßenüberquerung. Erste kurze Rast nach 25 km an einer der wenigen Trinkstellen, Wetter teilweise Regen, den uns der starke Wind ins Gesicht peitschte.

Nach fünf Stunden erreichten wir bei immer noch leichtem Regen Hinterzarten und die Entscheidung nahte. Aufhören oder die 100 versuchen. Der 12er Schnitt war nicht schlecht, aber uns war bewusst, dass der in der nächsten Stunde in den einstelligen Bereich wechseln würde. Noch einen großen Schluck aus der Haferschleim-Thermoskanne und weiter gings. Wir legten fest: Wenn wir vor dem Feldberg (1493m üNN) nicht mehr können, kehren wir um und fahren zurück nach Hinterzarten. Was soll ich sagen, im Schlepptau von Katrin ging es erstaunlich gut, der steile Kraxelpfad zu Fuß kurz vor der Baumgrenze sorgte eher für Entspannung. Bedrohlich schwankten die alten, vom Winde zerzausten Fichten und Tannen und es rauschte gewaltig in den Baumkronen. Ein Mitstreiter suchte hastig nach seiner Sturmhaube im Rucksack, die anderen zogen ihre Buffys bis über die Nase. Das kam einem Schneesturm schon sehr nahe. Mit aller Macht stemmten wir uns gegen den Wind, teilweise im Grätenschritt auf der brettebenen, baumlosen Hochfläche. Die Freunde der Klisterfraktion hatten hier so ihre Probleme, ansonsten aber in den Anstiegen den besseren Grip gegenüber unseren Fellskiern. Auf der rasanten Abfahrt vom Gipfel gabs nichts zum Ausruhen, dann wieder ruhigere Strecken durch den Wald. Was vorher ab und zu schmerzte ging jetzt in so eine Art Dauerkrampf in beiden Oberschenkeln und Waden über. Ich konnte keinen Schneepflug mehr ausführen, musste vor einer Steilabfahrt an einer Straßenüberquerung abschnallen, um nicht ungebremst auf die Straße zu fahren. Kurzum, ich war im Eimer. An einer Teestelle bei ca. km 82 durfte ich dann den restlichen Haferschleim schlucken. Ich meine, der Kopf spielt zwar ´ne große Rolle, aber das Zeugs hat mich durchgebracht. Da Katrin keinerlei muskuläre Probleme verspürte, musste sie notgedrungen einige Male auf mich warten. Vorbei gings am Skigebiet Notschrei, aber so richtig umschauen konnte ich mich nicht, zu sehr war ich auf das Weiterkommen fokusiert. All das hatte mit Skilanglauf nicht mehr viel zu tun, war eher ein Dahin-Schleichen mit wirren Blicken nach einem Kilometerschild. So schleppten wir uns über die langen, aber nicht mehr so steilen Anstiege, bei dem der Ski in der regennassen Spur nicht wirklich hielt. Katrin konnte sich mit ihrer dem glatten Ski geschuldeten Technik schon selber nicht mehr leiden, der Gedanke an einen guten Klisterski machte es auch nicht besser. Gut, dass uns keiner gesehen hat, wir wären glatt als blutige Anfänger durchgegangen. Eine weitere Straßenquerung und der aufmunternde Zuruf des Streckenpostens: Nur noch ein Anstieg und dann 3 km laufen lassen. Das war doch mal eine Ansage, aber selbst der Doppelstock auf dem leicht abfallenden Forstwegfunktionierte nicht mehr richtig ((selbstverständlich nur (AdR)) bei Frank).

Alles hat ein Ende und so fuhren wir nach satten 9 Stunden in Belchen glücklich ins Ziel. Was das für ein Gefühl war, brauch ich Keinem zu erklären, der lange Läufe mitgemacht hat. Ich gebe zu, ich war den Tränen nicht nur nahe. Da war es vollkommen egal, dass der Sieger 2,5 Stunden vorher die Ziellinie überquerte und der Allzeitrekord von Georg Thoma bei sagenhaften 5:51 h steht.

Resümee:

Tolle Ergebnisse der jungen Biathleten beim Saisonstart (us, 03.01.2019)

Zum Saisonstart der Biathleten, am 30. Dezember reisten 10 junge Biathleten des SV Grün-Weiß Pirna nach Oberwiesenthal. Dort herrschten nicht gerade ideale Bedingungen für so einen Wettbewerb. Die Schneelage war sehr gut, aber sehr schwer wurde es beim Schießen, denn es wehte ein sehr heftiger Wind mit starken Böhen, der den jungen Atlethen alles abverlangte.

Angetreten waren alle Sportler der Altersklassen 6 bis 15 aus allen Biathlonvereinen Sachsens. Geschossen wird in den Altersklassen 10 bis 15 mit dem Luftgewehr, auf 10 Meter Entfernung.

Die sehr guten Traingsergebnisse in der Vorbereitungsphase setzten unsere Sportler ganz toll um.

Gewinnen konnte Johanna Lehnung ihr Rennen der Altersklasse 14 mit 25 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplazierte, trotz 8 Fehlschüssen bei 3 Schießeinlagen!

Einen 3. Platz erkämpfte sich Helene Baumgarten in der Altersklasse 15 mit 4 2 0 2 Treffern in 4 Schießeinlagen.

Mit nur 3 hundertstel Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten erkämpfte sich Christopher Hanisch den 4, Platz in der AK 12 mit zwei Schießeinlagen.

Karoline Kühne und Leoni Caspar erkämpften sich die Plätze 4 und 5 ebenfalls in der Altersklasse 12.

6. Plätze und damit auch noch bei der Siegerehrung vertreten, belegten Fabian Matatko, AK 14 und Arne Kühne, AK11

Aber auch die anderen Sportler unseres Vereines belegten gute Mittelfeldplätze. Ein Sehr guter Saisonstart, der auf weitere gute Platzierungen der kommenden Wettkämpfe hoffen läßt.

Bilder vom Wettkampftag findet Ihr in der Galerie

Ergebnisse zum 9.Skirollerpsrintwettkampf 2018 (bg, 01.09.2018)

Erfolgreich haben wir den Wettkampftag durchführen können. Den Stadtpokal gewonnen haben bei den Damen Johanna Lehnung und bei den Herren Luc Richter, Glückwunsch. Alle weiteren Ergebnisse:

Inliner

Skiroller Prolog

Skiroller Sprintcup